Altstadtsanierung auf dem Prüfstand

Von ange­nom­me­nen 55 Mil­lio­nen Euro Gewer­be­steu­er­ein­nah­men im Jahr 2018 bleibt im Auricher Haus­halt ledig­lich eine Mil­lio­nen Euro übrig. Damit Aurich zah­lungs­fä­hig bleibt, muss die Stadt den Rah­men für Kas­sen­kre­di­te um 40 Mil­lio­nen auf 70 Mil­lio­nen erhö­hen. Damit ste­hen vie­le Vor­ha­ben in der Stadt auf dem Prüf­stand – dar­un­ter auch sol­che, die im Rah­men der Alt­stadt­sa­nie­rung auf der Lis­te ste­hen.

Wir ver­öf­fent­li­chen eine Über­sicht bis­he­ri­ger und noch geplan­ter Maß­nah­men.

  • rot gekenn­zeich­net sind Maß­nah­men die noch nicht ange­fan­gen und bis 2022 auch nicht mehr zu schaf­fen sind
  • oran­ge kenn­zeich­net Pro­jek­te, die zum Teil ange­fan­gen sind
  • grün sind Vor­ha­ben deren Umset­zung lau­fen bzw. zu 100 % rea­li­siert sind.

Zum down­load der Pro­jekt­über­sicht

Geheimsache Auricher Markthalle

SPD und GAP im Auricher Rat wol­len unter Aus­schluss der Öffent­lich­keit über die Zukunft der Markt­hal­le bera­ten. Dies berich­ten die in Aurich erschei­nen­den Ost­frie­si­sche Nach­rich­ten in ihrer heu­ti­gen (17.01.) Aus­ga­be.

Die Wäh­ler­ge­mein­schaft „Gemein­sam für Aurich“ (GFA) lehnt die­ses Ansin­nen ab. Ein­stim­mig spra­chen deren Mit­glie­der auf ihrer gest­ri­gen Ver­samm­lung dafür aus, das The­ma wei­ter im öffent­lich tagen­den Sanie­rungs­aus­schuß zu behan­deln.

Zur Markt­hal­le gibt es sehr kon­trä­re Auf­fas­sun­gen. Sie rei­chen vom Abbruch bis zur Erwei­te­rung. Die­se unter­schied­li­chen Mei­nun­gen hin­ter ver­schlos­se­nen Türen zu behan­deln und ohne öffent­li­che Betei­li­gung zu ent­schei­den, wider­spricht allen Beteue­run­gen der Rats­frak­tio­nen künf­tig für mehr Trans­pa­renz zu sor­gen, heißt es in einer am heu­ti­gen Mitt­woch ver­brei­te­ten GFA-Mit­tei­lung.

Erst vor weni­gen Mona­ten hat­te der Rat ein­mü­tig beschlos­sen, die zahl­rei­chen Arbeits­grup­pen abzu­schaf­fen, damit Dis­kus­sio­nen nicht mehr hin­ter ver­schlos­se­nen Türen statt­fin­den, son­dern öffent­lich geführt wer­den.

Mitwirkung der Kaufleute, Gastronomiebetriebe und Marktbeschicker unverzichtbar

Nach Auf­fas­sung der GFA müs­sen bei die­sem The­ma die Auricher Kauf­leu­te, Gas­tro­no­mie-Betrie­be und Markt­be­schi­cker ein­be­zo­gen wer­den. Nur so las­se sich eine sub­stan­zi­el­le Mei­nungs­bil­dung gewähr­leis­ten. Am Ende des Tages müs­sen Ent­schei­dun­gen auf einer brei­ten Basis beru­hen. Wei­ter­hin ver­wies die GFA auf die neue Geschäfts­ord­nung des Rates hin. Die­se sieht zwei soge­nann­te Bür­ger­fra­ge­stun­den vor, so dass Zuhö­rer auch Gele­gen­heit haben, Fra­gen zu stel­len.